Meine Erfahrung beim CR 10 Dual Z Axis Upgrade – Teil 1

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Meine Erfahrung beim CR 10 Dual Z Axis Upgrade – Teil 1

Posted in : 3D Druck, Bastelstube on by : Christian Kroiß

Ich habe den ersten Teil meines CR 10 Dual Z Axis Upgrade in Angriff genommen. Dies soll bewusst keine Anleitung sein, sondern ich wollte meine Erfahrungen beim Umbau niederschreiben und Tipps geben, damit der Umbau gelingt.
Das Upgrade Kit habe ich vergünstigt von Sainsmart erworben (längere Geschichte, folgt evtl. bald mal). Der Inhalt war ein neues Mainboard (Creality V2, passendes Display, Schrittmotor + Spindel, neue Achsaufhängung sowie Montagematerial). Hier zeigt sich bereits die erste Schwäche: Es ist keine Anleitung dabei, nur eine Stückliste auf Chinesisch.

An dieser Stelle gleich mal eine wichtige Info für alle, die das Creality v2 Mainboard bekommen: Es hat einen Serienfehler. Im Internet finden sich einige Beiträge dazu und so wie es scheint ist ein Glättkondensator an der Spannungsversorgung falsch bemessen was zu unerwünschten Messungen führt. Das äußert sich dadurch, dass die Temperaturen der Düse und es Druckbetts um +- 3 Grad im sekundentakt schwanken. Hier bin ich bereits mit dem Hersteller in Kontakt.

 


Achtung! Auch wenn im Gehäuse Kabelschuhe und Isolierungen verwendet werden ist es dennoch möglich spannungsführende Teile zu berühren. Daher auf jeden fall DEN NETZSTECKER ZIEHEN und einige Sekunden warten bis die Restspannung weg ist!

Das Mainboard ist größer als das Standard CR10 Mainboard. Dies ist den zusätzlichen Anschlüssen für den zweiten Extruder und die zweite Z Achse geschuldet. Die Beschriftung des Mainboards fällt eher spärlich aus. Die Buchsen für die Motoren, den Ende Schaltern und für das Display sind beschriftet. Die Buchsen für die Temperatursensoren sind mit TH1 und TH2 für die Düsen und TB für das Druckbett beschriftet.
Hier der nächste Hinweis: Die Belegung der grünen Schraubklemmen ist geändert worden! Der Anschluss für die Gehäuselüfter wurde durch den Anschluss des zweiten Extruders ersetzt. Die Belegung ist von der Linken Ecke aus: Spannungsversorgung (auf der linken Seite und auf der Unterseite Druckbett, Düse 1 und Düse 2. Ich habe es so gelöst, dass ich die Zuleitung vom Netzteil in eine Klemme geführt habe. Von der Klemme aus habe ich eine Verbindung zum Mainboard und zu den Lüftern hergestellt. Sicherlich nicht die eleganteste Lösung aber immer noch besser als der Hitzetod der Steuereinheit.

Nach dem Einbau sollte ein gründlicher Funktionstest durchgeführt werden. „Auto Home“ sollte nicht verwendet werden solange man nicht sicher ist, ob die Ende Schalter wieder funktionieren. Zum Testen kann man im Prepare Menü die Achsen vom Ende Schalter wegbewegen und beim Rückweg den Schalter mit dem Finger betätigen. Funktioniert der Schalter bleibt der Schrittmotor sofort stehen. Bitte geht dabei behutsam vor, da der Drucker ohne Auto Home seine Position nicht kennt und die Achse so über das Ende hinaus bewegen würde. Ob das für den Motor oder Drucker schädlich ist weiß ich nicht, gut ist es aber jedenfalls nicht.

Was mir nach dem Einbau aufgefallen ist: Der Tastenton ist kürzer und weniger laut und dadurch wesentlich angenehmer. Die Menüführung ist identisch mit der alten Version (bis auf die Option Dual Extruder und Autobed Leveling). So findet man sich wieder schnell zurecht. Im nächsten Beitrag geht es dann um die zweite Z-Achse.

 

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